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PERSISCHE KLAVIERMUSIK

 Pejman Akbarzadeh, Klavier

 

اطلاعات به پارسی -  Information in English

am 30. August 2008 – ab 19:00 Uhr

Universität zu Köln, Hauptgebäude, Aula 2

Albertus-Magnus-Platz 1, 50923 Köln

 

  

 

Anlässlich seines ersten Auftritts in Deutschland wird Pejman Akbarzadeh, ein junger persischer Pianist und Musikwissenschaftler, in der Universität zu Köln ein persisches Piano-Recital vortragen. Herr Akbarzadeh lebt seit 2006 in Europa.

Das Klavier kam erstmals zu Beginn des 19. Jahrhunderts nach Persien (Iran), es handelte sich um ein Geschenk von Napoleon Bonaparte an den damaligen persischen Shah Fat'h-Ali Qajar. Seit dieser Zeit wird das Klavier trotz der grundlegenden Unterschiede zwischen der westlichen und der persischen Musik in zahlreichen persischen Musikstilen immer wieder verwendet. Aber Pejman Akbarzadehs Interpretation der persischen Klaviermusik unterscheidet sich von herkömmlichen Stilen. Auch wenn er seinen Arrangements einen typisch persischen Stil verleiht, spielt er das Klavier doch in einer der klassischen westlichen Musik nicht völlig unterschiedlichen Weise.

 Bei seinem Recital-Abend in Köln spielt Pejman Akbarzadeh Klavierarrangements von Stücken persischer Komponisten des 20. Jahrhunderts: Javad Badi'zadeh, Mostafa Kasravi, Anoushiravan Rohani, Shahrdad Rohani, Parviz Yahaghi, Homayoun Khorram, Javad Maroufi und Rouhollah Khaleghi.

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“Ich widme dieses Konzert Herrn AHMAD BATEBI, der an der Universität Teheran zum Symbol einer pro-demokratischen Studentenbewegung geworden war und dem kürzlich nach 9 Jahren Gefängnishaft die Flucht in die USA gelang.”

Pejman Akbarzadeh

 

Weitere Informationen erhalten Sie von

Close-Up – Deutsch-Iranisches Film- und Fotoforum e.V.

Unter info@closeup-forum.de, Tel: +49 – 163 – 593 12 37

 

PEJMAN AKBARZADEH

Der persische Pianist, Musikwissenschaftler und Journalist Pejman Akbarzadeh wurde 1980 geboren. Im Alter von 9 Jahren erhielt er seinen ersten Klavierunterricht von Gholam Loghmani und danach von Bahram Nasrollahi in Shiraz. Aber erst mit seiner Ausbildung bei Farman Behboud, einem ehemaligen Professor am Teheraner Konservatorium, wandte er sich wirklich ernsthaft der Klaviermusik zu.

Im Alter von 15 Jahren begann er, die künstlerischen Aktivitäten persischer (iranischer) Musiker des 20. Jahrhunderts zu studieren. 1998 schloss er die Arbeit an seinem ersten Buch über persische Komponisten und Dirigenten ab, das im Jahr 2000 von Navid-e Shiraz Publications veröffentlicht wurde. In der in Maryland im Jahr 2002 erschienenen Ausgabe von „Iranian Musicology Quarterly“ wird dieses Buch als eine „Ehrung persischer Musikkreise“ bezeichnet. Es wird seither in verschiedenen Veröffentlichungen, wie z. B. in der in New York veröffentlichten renommiertesten Enzyklopädie für Persologie „Encyclopedia Iranica“, als Quelle zitiert.

In den Jahren 2001-2005 arbeitete Pejman Akbarzadeh mit verschiedenen reformerischen persischsprachigen Zeitungen in Teheran zusammen, wie „Yas-e-No“ und „Shargh“, die beide von der iranischen Regierung verboten wurden. Einige seiner sich in erster Linie mit der Musik befassenden Artikel wurden im in den USA erscheinenden Magazin „Persian Heritage“ sowie in Payvand News und anderen veröffentlicht.

Der Pianist arbeitete zudem auch kurzzeitig als freiberuflicher Journalist für den BBC Persian Service. Von 2002 bis 2006 war Pejman Akbarzadeh Vertreter der Organisation „Persian Gulf Online“ in Teheran. Als deren jüngster Dozent hielt er an der Persian Studies Foundation’s Conference in Shiraz sowie auf dem Künstlerforum in Teheran Vorträge zu Themen aus dem Bereich des Persischen Golfs.

Im Juli 2006 wanderte der junge Pianist wegen der schwierigen Medienlage und wachsender Restriktionen im Iran sowie zur Ausweitung seiner musikalischen Tätigkeit in die Niederlande aus. Derzeit arbeitet er dort als Musikalischer Direktor bei Radio Zamaneh in Amsterdam.

Sein erstes Recital für persische Klaviermusik führte er im März 2008 in der niederländischen Hauptstadt auf. Nach diesem ausverkauften Konzert im Bethanienklooster erhielt er mehrere Einladungen für Konzertreisen nach Deutschland und Kanada.

In den kommenden Monaten wird Pejman Akbarzadeh eine 90-minütige Dokumentation über die im Jahr 1990 verstorbene persische Sängerin Hayedeh veröffentlichen.
 

 

 
 
 

p e j m a n . a k b a r z a d e h @ gmail . com